Warum ich Urobi entwickelt habe
Durch eine plötzlich auftretende starke Sehbeeinträchtigung meiner Mutter wollte ich schauen, wie ich ihr weiterhin helfen kann, um selbstständig ihren Alltag zu bewältigen. Schon kleine Aufgaben, wie das Unterscheiden von Medikamenten oder das Lesen von Karten, waren nicht mehr möglich. Als Softwareentwickler wurde mir bewusst, wie wichtig barrierefreie Technologien sind. Zuerst habe ich daher einen Prototypen nur für meine Mutter entwickelt. Daher war sie auch meine erste Testperson, und es zeigte sich, dass ihr die App viel Freiheit ermöglichte. Nun wäre es schade, diese Entwicklung nicht auch anderen Menschen mit ähnlichen Problemen zugänglich zu machen. So entstand die Idee zu Urobi. Dabei ist Urobi eine Abkürzung für Uschi (meine Mutti) und Robert. Nach vielen Iterationen und einigen Monaten Entwicklungszeit war die App bereit für den Einsatz. Meine Hoffnung ist, dass Urobi vielen Menschen mit Sehbeeinträchtigung helfen kann, ihre Umgebung besser zu verstehen und mehr Selbstständigkeit im Alltag zu erlangen.
Urobi